Die aktuellen Beitragsentwicklungen für Hebammen sind alarmierend. So gibt der Hebammenverband bekannt, dass die Kosten um zum Teil zehn Prozent und mehr angestiegen sind. Immer mehr Berufshaftpflichtversicherer ziehen sich aus dem Geschäft zurück und bieten Hebammen keinen Versicherungsschutz mehr. Dabei ist der Abschluss einer Berufshaftpflicht verpflichtend und in vielen Fällen der einzige finanzielle Schutz. Was Sie im Rahmen einer Hebammenversicherung tun können und welche Klauseln im Schutz enthalten sein sollten, zeigt der folgende Testbericht.

Neben der Befriedigung von berechtigten Schadensersatzansprüchen bietet eine Hebammen-Haftpflichtversicherung noch eine Absicherung gegen unberechtigte Forderungen. Somit liefert der Versicherungsschutz immer auch einen passiven Rechtsschutz.

Die Beitragsentwicklung für Hebammen mit Geburtshilfe im Vergleichstest

Bei den steigenden Haftpflichtprämien handelt es sich um einen langjährigen Trend, der kaum noch aufzuhalten ist. Als besonders riskant wird aus Sicht der Haftpflichtversicherungen die Tätigkeit mit Geburtshilfe betrachtet. In dieser Sparte steigen die Tarifkosten um mehr als 50 Prozent. In der Geburtshilfe entstehen insbesondere große Schäden, dafür jedoch vergleichsweise wenige. Der Verband der Deutschen Versicherer (GDV) sind die Geburtsschäden in einem Zeitraum von neun Jahren um knapp 80 Prozent angestiegen. Erhalten Sie auf unserem Fachportal einen Einblick in die Testergebnisse und bekommen einen Eindruck über die Möglichkeiten der Versicherungen.

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Berufshaftpflichtversicherung bei einem Konsortium

Die Situation für den angesehenen Beruf der Hebamme ist angespannt. Zumindest hat der Deutsche Hebammen-Verband einen Vertrag mit den bekannten Berufshaftpflichtversicherern wie der Debeka, der ERGO, der Allianz, der Versicherungskammer Bayern und der Württembergischen Versicherung geschlossen. Inwiefern auch in Zukunft Hebammen mit Geburtshilfe eine Haftpflichtversicherung erhalten können, bleibt weiterhin fraglich. Auch die bekannten Tageszeitungen „Spiegel“, „Zeit“ und „Morgenpost“ berichten über die Lage der Hebammen, die auch bei der Geburt des Kindes helfen.

Hebammenverbände unterstützen den Beruf der Hebamme

Hebammen sind am besten damit beraten, sich als Mitglied in einem Hebammenverband einzutragen. Dabei bieten die Verbände wichtige Informationen auch zum Thema Versicherung, Geburt Berufshaftpflichtversicherung und mehr an. Einige ausgewählte Verbände sind:

  • Deutscher HebammenVerband e.V.
  • Bund freiberuflicher Hebammen Deutschlands BfHD e.V.
  • Hebammenverband Niedersachsen e.V.
  • Österreichisches Hebammengremium
  • Schweizerischer Hebammenverband
  • Hebammen-Landesverband Rheinland-Pfalz e. V.
  • Verband – Landesverband der Hebammen Nordrhein-Westfalen e.V.

Hebammen müssen einen Versicherer finden, die Auswahl ist allerdings limitiert. Zeit zum Testen sollten Verbraucher dennoch finden. Dabei gibt es Informationen zu den Themen Krankenversicherung, Altersvorsorge und Berufsunfähigkeitsversicherung in Ausübung des Hebammenberufs.

Keine Hebammentarife führen immer öfter zur Aufgabe des Berufs

Da sich immer mehr Hebammen eine berufliche Haftpflichtversicherung nicht mehr leisten können, sind immer mehr Kliniken, Praxen und Freiberuflerinnen von der Existenz bedroht. So sind die Versicherungsprämien von bis dato 6.275 Euro auf 6.843 Euro angestiegen. Das bringt immer mehr Versicherte an ihre Grenzen. Betroffen sind lau Schätzungen etwa 23.000 Hebammen. Dabei ist auch ein weiterer trauriger Trend auszumachen. So ist in Deutschland auch ein deutlicher Rückgang an Kliniken mit Geburtshilfe ausfindig gemacht worden. Laut Angaben von „Stern“ gibt es statt 1187 Kliniken mit Geburtshilfe nur noch 807 Kliniken. Informieren Sie sich hier zur HDI Berufshaftpflicht, wenn Sie mögen.

Die Tarifkosten mit probaten Mitteln senken

Es gibt Möglichkeiten um die Hebammenpolicen günstiger ausfallen zu lassen. Der Schutz kostet zum Beispiel immer dann weniger, wenn die Versicherungskosten mit einem Schlag entrichtet werden. Das spart die Verwaltungskosten der Berufshaftpflichtversicherungen. Eine Kostenersparnis ergibt sich zudem mit der Vereinbarung einer Selbstbeteiligung im Kostenfall. So können Prämien reduziert werden, ohne dass Versicherte auf Leistungen verzichten müssen. Berechnen Sie auch hier die Beitragskosten und erhalten einen relativ kostengünstigen Versicherungsschutz. Auf unserem Fachportal https://www.berufshaftpflicht-fp.de/ können Sie sich zu weiteren Berufsgruppen, die eine Berufshaftpflicht abschließen müssen informieren.

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Kontakt Hebammen für Deutschland e.V.
Eine Initiative zum Erhalt individueller Geburtshilfe

Hermann-Josef-Schmitt-Str. 26
50827 Köln
Deutschland

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Telefon: +49 221 4064711
Telefax: +49 228 477470
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